Bei der Rohrinnensanierung wird die Leitung von innen instand gesetzt, ohne Wände und Böden zu öffnen. Drei Verfahren sind verbreitet: Epoxidharz-Beschichtung, Schlauchliner (CIPP) und Rohr-in-Rohr. Der wirtschaftliche Vorteil entsteht vor allem durch entfallende Folgegewerke und Mietausfall; die Eignung hängt von Restsubstanz, Material und Geometrie ab.
Die reinen Verfahrenskosten sind nicht zwingend niedriger; die Gesamtkosten fallen aber oft günstiger aus, weil Wand- und Bodenöffnungen, Folgegewerke und Mietausfall entfallen. Eine belastbare Zahl entsteht erst nach Zustandsbewertung.
Wenn die Restsubstanz tragfähig ist und Material und Geometrie das Verfahren zulassen. Bei durchgerosteten oder gebrochenen Leitungen ist sie nicht geeignet – das zeigt eine Zustandsbewertung mit Kamerainspektion.