Bleileitungen in der Trinkwasserinstallation sind ein Relikt der Vergangenheit - aber eines, das in vielen Bestandsgebäuden noch immer verbaut ist. Mit der Absenkung des Blei-Grenzwerts auf fünf Mikrogramm pro Liter wird die Toleranz gegenüber Bleirohren faktisch auf null gesetzt.
Warum Bleirohre ein Problem sind
Blei ist ein Schwermetall, das bereits in geringen Konzentrationen gesundheitsschädlich ist. Die Weltgesundheitsorganisation hält keinen Bleiwert im Trinkwasser für unbedenklich.
Wer ist betroffen?
Bleileitungen wurden in Deutschland bis 1973 verbaut. Wenn Ihr Gebäude vor 1973 errichtet wurde und die Trinkwasserleitungen seitdem nicht vollständig erneuert wurden, kann noch Blei vorhanden sein - sicher ist das nicht, weil schon vorher häufig Kupfer oder verzinkter Stahl eingesetzt wurde. Gebäude ab Baujahr 1973 sind nicht betroffen.
So gehen Sie vor
- Prüfen Sie den Bestand: Sind Bleileitungen in Ihrem Gebäude vorhanden?
- Beauftragen Sie im Zweifelsfall eine Trinkwasseranalyse auf den Parameter Blei.
- Falls Bleileitungen identifiziert werden, lassen Sie den Umfang durch eine unabhängige Beratung bewerten.
- Erst dann: Angebote einholen - auf Basis einer sauberen Planung.
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Unsicher, ob Ihr Gebäude betroffen ist?
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